der tag an dem ich beschloss auszusteigen...............

mir geht da so einiges durch den kopf, z. bsp. aus welchem grund rennen jetzt immer mehr leute auf die berge? ist es die sehnsucht nach ruhe und geborgenheit? ist es die flucht vor dem verflixten alltag, dem alltag der uns alle gefangen hält mit seinem rasanten tempo - immer mehr, immer schneller, immer besser? die ruhe die wir in den bergen finden - ist es möglich und machbar diese auch zu hause in den eigenen vier wänden einkehren zu lassen? einfach mal fünfe grad sein lassen und nicht jedes wort im mund umdrehen? nicht jeden staubfuzzel hinterherhaschen sondern im gemütlichen wohnzimmer, das ja meist eh für solche gelegenheiten eingerichtet wird auf der couch zu lungern mit einem dicken buch in der hand und einem gläschen wein? wobei mir da wieder einfällt: es geht um den genuß des augenblickes, der genuß eines guten tröpfchens - der ja nicht in der masse liegt sondern im einzelnen tropfen. mir geht also der gedanke nicht aus dem kopf wie eine gesellschaft es schaffen kann gleichzeitig stur und unbeirrt ein ziel zu verfolgen um dieses ziel dann im aufstieg zu den bergen hinter sich zu lassen. ............................